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| Deep-Sky Corner / Cam / NGC 1501: Oyster Nebula |
Cam |
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Rektaszension:
04h 07m 01s
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Deklination:
+60° 55' 00"
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| Atlas (2000.0) |
Karte |
| Cambridge Star Atlas |
1, 3 |
| Sky Atlas |
1 |
| Uranometria Vol. I |
18, 39 |
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| Starchart at CalSKY.com |
Objektdaten:
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Aufnahme im h-alpha Licht © NOAO
[no2]
Der Planetarische Nebel NGC 1501 wird im Klassifikationsschema von
Vorontsov-Velyaminov als unregelmässige Scheibe (Typ III)
angegeben. Die unregelmässige 'Textur' ist besonders auf fotografischen
und CCD-Aufnahmen markant. Wenn man den Nebel mit etwas irdischem vergleichen
würde, kommt er wohl einer Auster am ähnlichsten! Der Zentralstern
des Nebels gehört zur Klasse der Wolf-Rayet-Sterne. Dies sind
Sterne mit einer sehr heissen Oberfläche, von denen ein besonders starker
Wind ausgeht. Sie zeichnen sich also durch einen äusserst hohen
Massenverlust aus. [bk26] Die
Entfernung von NGC 1501 wird mit etwa 4000 Lichtjahren angegeben. Der
Durchmesser der Gashülle beträgt etwa ein Lichtjahr.
[no2]
Beim Zentralstern handelt es sich um einen unregelmässig
Veränderlichen mit einer winzigen Amplitude von 0.1mag. Roger N. Clark
gibt in seinem ausgezeichneten Buch Visual Astronomy of the Deep-Sky
[bk26] die Helligkeit des
Zentralsterns mit 13.5mag an. Im Deep Sky Field Guide to Uranometria
[bk22] findet sich jedoch ein Wert von
14.45mag.
| Planetarischer Nebel:
NGC 1501, PK 144+6.1: Oyster Nebula |
| R.A.
04h 07m 00s
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Dec.
+60° 55' 00"
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Diam.
52"x48"
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p Mag.
13.3m
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v Mag.
11.5m
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* Mag.
14.45m
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Wie findet man die NGC 1501?
Um den planetarischen Nebel NGC 1501 zu finden gibt es zwei
einfache Möglichkeiten. Die erste ist praktisch für Dobsonians oder Fernrohre mit
Telrad-Finder: Das Fernrohr wird mit Hilfe des Telradfinders analog nebenstehender Karte
ausgerichtet.

Karte mithilfe von TheSky [pr2] erstellt.
Die zweite Variante funktioniert am besten bei äquatorial montierten Teleskopen mit
Sucherfernrohr: Der kleine, offene 5.7mag-Sternhaufen NGC 1502 liegt etwas nördlich vom
südlichen Ende einer sehr markanten, etwa 2.5° langen, geraden Linie aus
vielen Sternchen von 8. bis 7. Grössenklasse. Sie verläuft schräg von
Südost bis Nordwest. Der Abschied von diesem funkelnden Kleinod fällt schwer. Das
Teleskop wird - bestückt mit einem Weitwinkelokular - 1.5 Grad (drei Vollmonddurchmesser)
in Deklination nach Süden bewegt, bis ein schwaches, verdächtiges Nebelfleckchen im
Blickfeld erscheint. That's it!
Beschreibung bei 200mm Öffnung:
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Zeichnung: 200mm SCT, 226x (Philipp Heck)
Wie bei fast allen PN ist auch hier eine hohe Vergrösserung (über 200fach) notwendig,
um auf feine Einzelheiten stossen zu können. Als erstes fällt die leicht elliptische
Form des Nebels auf. Im 200mm-Teleskop (f/10) und bei guter Dunkeladaptation erkennt man
deutlich, dass der Innenbereich der Scheibe eine unregelmässige Helligkeitsverteilung
aufweist. Schwächere Stellen südöstlich des Zentrums sind besonders
markant.
Der Zentralstern ist im 8-Zöller mit indirektem Sehen eindeutig sichtbar. Abgesehen
von gutem Seeing muss man Glück haben, dass sich der Stern im Helligkeitsmaximum
befindet. Die geringe Helligkeitsschwankung des Zentralsterns wäre im Normalfall von
blossem Auge nicht wahrnehmbar. Da sich jedoch die Helligkeit des Sterns beim
8-Zöller an der visuellen Wahrnehmungsgrenze befindet, ist diese kleine Amplitude trotzdem
von Bedeuteung.
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20.12.2006 23:36 Uhr, Philipp Heck
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